Eine Wertschöpfungskette für Plastikmüll etablieren

Aventurin Waste

Kurz Gesagt

Wir wollen eine Wertschöpfungskette im politisch stabilen Senegal etablieren, die nachhaltig und erfolgreich den Plastikmüll unter Kontrolle hat.

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Wir setzen uns dafür ein, dass Plastikmüll gezielt gesammelt und regenerativ verwertet wird. Die junge Generation wird durch Umweltbildung in die Lage versetzt, wiederverwertbare Materialien zu verwenden.

 
 

Wozu ist es gut

"Aventurin Waste" etabliert als "Social Business" im politisch stabilen Senegal eine neue Wertschöpfungskette für Plastikmüll. Das Unternehmen agiert auf der Basis von nachhaltigen Grundprinzipien (ökonomisch, ökologisch, sozial). 

Ausgangslage

Der Senegal hat im Jahr 2018 Plastikmüll in der Größenordnung von 190.000 Tonnen produziert - ohne diesen von anderen Ländern zu importieren. Demgegenüber steht, dass es keine ausreichende Müllentsorgung gibt für die Bürger. Als Konsequenz werden diese Plastikabfälle entweder in geringem Maße (8.000 Tonnen in 2018, d.h. < 5%) von Privatunternehmen klassisch recycelt oder zum allergrößten Teil wild “entsorgt”, da die Menschen keine wirkliche Alternative haben.

Unsere Vision

Wir betreiben erfolgreich eine erste Anlage, die Plastikmüll hauptsächlich durch Nutzung der Technologie der Biofabrik in Öl zurückverwandelt. Dies ersetzt den Abbau natürlicher Ressourcen. Das erzeugte Produkt wird verkauft und dadurch Umsatz generiert. Dieser Umsatz wird genutzt, um die Kosten der Anlage wie Anschaffung, Betrieb, Personalkosten, Infrastruktur, ... zu decken, so dass sich das Unternehmen selbst trägt.

Für den Plastikmüll wird den Plastikmüllsammlern ein fairer Preis bezahlt. Allen Mitarbeitern - auch und besonders Frauen - von Aventurin Waste wird ein fair bezahlter Arbeitsplatz geboten.

Wir arbeiten partnerschaftlich mit anderen Marktteilnehmern zusammen, die beispielsweise klassisch Plastik recyclen oder entsorgen, sowie für Papier und organischen Müll mit dem Ziel den Müll im Senegal unter Kontrolle zu bekommen. 

Wir unterstützen aus den Überschüssen auch Umweltbildung und -erziehung für den Umgang mit Müll. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf Kinder, um die nächsten Generationen schon beim ersten Erlernen von Gewohnheiten positiv zu beeinflussen. Lernen statt Umlernen.

Warum kann es funktionieren

Der Plastikmüll wird mit Pyrolyse-Verfahren, d.h. Erhitzen, Vergasen und Kondensieren des Plastikmüll unter Ausschluss von Sauerstoff, zurücktransformiert in Öl. Dieser kann am freien Markt verkauft werden. Dadurch ist Aventurin Waste in der Lage die Menschen zu bezahlen, die in der Firma arbeiten sowie auch die Plastikmüllsammler.

Wir arbeiten mit der Firma Biofabrik aus Dresden zusammen, die eine Anlage über die letzten Jahre zur Serienreife gebracht hat. Diese ist hochautomatisiert und verarbeitet sehr zuverlässig rund um die Uhr den Plastikmüll. Im ersten Schritt werden wir eine kleine Anlage mit etwa 1 Tonne Plastikmüll pro Tag vor Ort im Senegal betreiben. Mit Unterstützung der Biofabrik werden wir den Betrieb auf die Rahmenbedingungen im Senegal optimieren.

Mit den Erfahrungen, die Achim in seiner beruflichen Laufbahn bei SAP gemacht hat, neue Produkte zu entwerfen und erfolgreich an den Markt zu bringen, steht auch hier die Managementerfahrung und das methodische Wissen zur Verfügung, um erfolgreich ein Unternehmen und Produkt im Senegal zu etablieren.

 
 

Lasst uns zusammenarbeiten

Wir möchten gerne mit allen ins Gespräch kommen und unsere Kräfte bündeln, um gemeinsam mehr von der Herausforderung lösen zu können. Lasst uns unsere Ideen zusammenbringen und gemeinsam mehr erreichen.

Unterstützer und Partner-in-Crime meldet Euch!

Andere Firmen und Marktteilnehmer, die ebenfalls Plastikmüll verarbeiten, sei es in neue Plastikprodukte oder auch mit anderen innovativen Verfahren:

  • Der Rohstoff wird uns nicht ausgehen. Es gibt soviel Plastikmüll im Senegal (Zahl von 2018: etwa 190.000 Tonnen pro Jahr und Tendenz steigend) von dem nur ein Bruchteil (etwa 8.000 Tonnen) recycelt wird.

  • Das Ergebnisprodukt von Aventurin Waste steht nicht in Konkurrenz zu beispielsweise Recycling-Plastikprodukten. 

  • Deine Erfahrungen interessieren uns!

Firmen weltweit, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und einen Beitrag leisten möchten.

  • Unterstützen Sie uns finanziell oder durch spezielles Wissen, welches durch "Zeitbudgets" der Mitarbeiter beigetragen werden.

  • Vermarkten wir gemeinsame Vermarktung die Idee und stärken Sie dadurch die wirtschaftliche Nachhaltigkeit.

Regierung Senegal / Europäische Union / Deutschland

  • Lasst uns gemeinsam faire, sich selbst tragende Arbeitsplätze schaffen, die den Menschen eine Perspektive geben und ihnen ermöglicht ihre Familien zu ernähren. Diese müssen dann nicht ständig weiter finanziert werden.

  • Bringen wir gemeinsam die Umwelt nach vorne und gehen ein Kernproblem unserer Zeit an. Damit zeigen wir auch anderen Ländern und Regionen einen Weg auf zur Lösung.

  • Verbessern wir den Wohlstand im Land und damit auch die Perspektiven für die Menschen,

Unternehmen der Tourismusbranche (Hotels, ...)

  • Wir steigern die touristische Attraktivität des Senegal.

  • Engagieren wir uns gemeinsam für einen Senegal mit weniger Plastikmüll. Davon profitieren alle!

Meet The Team

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Achim Becker

  • Grey LinkedIn Icon

CEO
Aventurin Waste

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Sabine Geith

  • Grey LinkedIn Icon

Funding Management und Public Relations
Aventurin Waste

 

Energierohstoff und Circular Economy

Lasst uns erstmal mit einer klaren Position beginnen: Das Beste wäre, gar nicht erst Plastikmüll zu erzeugen. Kein Zweifel! Die Realität ist leider, dass es wahrscheinlich noch eine Weile dauern wird, bis wir mit vereinten Kräften dieses Ziel erreichen. Und leider gibt es auch jetzt schon auf unserer Erde unglaubliche Mengen an Plastikmüll. Und dagegen müssen wir etwas unternehmen! Alle zusammen!

Wir können nicht warten bis sich das Plastikmüllproblem in Luft auflösen wird. Das wird es nämlich nicht - warten und nichts tun ist keine Option!

Unserer Meinung nach wird nicht eine einzige Idee oder Technologie das Gesamtproblem lösen. Es wird ein Mix an Antworten sein, die sich gegenseitig ergänzen.

  • Der Grundansatz muss sein, dass wir insgesamt weniger Plastikmüll erzeugen.

  • Der Plastikmüll, der schon da ist bzw. der jetzt trotzdem noch dazukommt, muss durch verschiedene Verfahren besser wiederverwertet werden:

    • So wird im klassischen Plastikrecycling weiterhin die Herstellung von “plastic flakes” aus geeigneten Plastikmüllvarianten zur Weiterverarbeitung in anderen Plastikprodukten ein sinnvoller Weg sein.
      (plastic) waste-to-plastic

    • Es wird gerade an Projekten gearbeitet, wie z.B. in Australien (LINK), die Plastik wieder komplett zurück in ihr Ausgangsprodukt Erdöl transformieren können. Das gibt natürlich extrem viele Freiheitsgrade, um daraus dann wieder eine beliebige benötigte Form von Plastik herzustellen oder etwas anderes.
      (plastic) waste-to-origin

    • Wir verarbeiten bei Aventurin Waste Plastikmüll zu Öl, welches als  Energierohstoff genutzt werden kann.
      (plastic) waste-to-energy

    • Das von uns produzierte Öl kann in Raffinerien wieder vollständig in den Plastikkreislauf integriert werden.
      Circular Economy (Kreislaufwirtschaft)

Und alle diese Ansätze müssen kontinuierlich bezüglich ihres Wirkungsgrades weiter optimiert werden, damit möglichst wenig verloren geht. Beispielsweise planen wir Solarstrom bei Aventurin Waste einzusetzen, um mehr Öl aus dem Plastikmüll erzeugen zu können, indem wir die benötigte Prozessenergie durch erneuerbare Energien soweit es geht ersetzen.

 

Unserer Meinung nach wird dieses Öl nicht so schnell völlig durch regenerative Energien ersetzt werden. Die Technologien sind in der Entwicklung und manche werden schneller da sein als andere. Beispielsweise Schiffe werden wohl noch länger mit fossilen Brennstoffen wie Diesel fahren im Vergleich zu Autos. Und vermutlich werden auch die Regionen der Erde unterschiedlich schnell den Technologiewechsel umsetzen.

 

Wir ersetzen mit Aventurin Waste den Abbau natürlicher Ressourcen und befreien gleichzeitig die Landschaft von Plastikmüll. Und wir verhindern das wilde Verbrennen von Plastikmüll.  Diese Technologie wäre unseres Erachtens auch geeignet, ihren Teil auf den Meeren beizutragen. 

Und lasst uns auch eines ganz deutlich sagen: Wir freuen uns auf den Zeitpunkt, wenn es keinen Plastikmüll mehr gibt, den wir umwandeln können. Wir befürchten jedoch, dass es bis dahin leider noch lange dauern wird.

 
 
Kontakt

Aventurin One

Achim Becker

Hauptstraße 5

66879 Reichenbach-Steegen, Germany

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